Maskentheater-Prozess

„Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“

Genesis/1. Mose, Kapitel 2


Die Masken wurden mit verbundenen Augen geformt. Indem die Ensemblemitglieder mit TonErde, in tief greifenden inneren Prozessen eine Maskengrundlage herstellten, brachten sie das Unbekannte ans Licht. Hier vollzog sich, wie uns aus der Schöpfungsgeschichte bekannt ist, eine Verwandlung. Aus Erde wurde Gestalt.


Die Suche nach dem WESENtlichen begann. In neugieriger Erwartung entstand das, was da werden wollte. Es zeigten sich nach und nach WESEN aus einer zuvor unbekannten Sphäre. Farbe, Haare, Gewand, Klangkörper usw., wurden in den weiteren Prozessen entwickelt so dass am Ende die „WESEN“ sich in ihrer ganzen Vielfalt zeigen konnten. Jedes Ensemblemitglied ging in einen inneren Prozess um dann später in der Gruppe mit seinem WESEN die weiteren Wesenszüge über den Klang zu ergründen. Der Entstehungsprozess der Masken sowie die musikalischen und integrativen Prozesse waren eine untrennbare Einheit. Sie haben in der Uraufführung den vorläufig letzten Abschnitt dieses Schöpfungsprozesses sichtbar gemacht. Der kollektive Prozess hat uns  gezeigt das die Sorge um das fortbestehen der Natur in uns allen eine Resonanz hervorruft. So sind viele kleine Geschichten entstanden die am Ende die Moeglichkeit zu eässtpositiven Wende, im Umgang mit Mutter Erde und Ihren Geschöpfen, offen laesst.

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